Unterrichten

Derzeit unterrichte ich als Dozent an der Bruckneruni Linz (Improvisation, Vorsprechmonologe, Veranstaltungsmanagement)

Es war die Lerche

Ab Anfang Januar probe ich als Regisseur mit Julia Rebbeck, Martin Dreiling und Julia Frisch für die Augustproduktion des Theater Spektakel Wilhering.

 

links Romeo & Julia rechts

Aktuell entsteht die Neuübersetzung des Shakespearestückes „Romeo & Julia für das Theater Spektakel Wilhering im Sommer 17

Der Sturm

Derzeit arbeite ich als Schauspieler ich am Landestheater Linz in der Produktion „Der Sturm“ von William Shakespeare.

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Daddies – Schief Gewickelt

von und mit Martin Dreiling und Joachim Rathke
Regie und Dramaturgie Doris Happl
Ausstattung Isabella Reder

Wenn zwei Frauen Kinder kriegen, dann ist die Welt gleichzeitig auch um zwei Väter reicher.
Das war schon bei den Nibelungen. Und so ist es auch heute noch. Im Jahr 2014 hat dieses Wunder, manche würden es „Schicksalsschlag“* nennen, auch die beiden Schauspieler Joachim Rathke (bereits zum dritten Mal!) und Martin Dreiling ereilt.
Aus dieser gemeinsamen Lage erwuchs schließlich der Drang, diese Erfahrung künstlerisch zu verarbeiten und mit Publikum zu teilen. Das Genre war mit Kabarett rasch gefunden. Die Stoßrichtung war sofort klar.
Als Franz und Ferdinand schwadronieren und beschweren sie sich; erheben die Vaterschaft zum Sargnagel des Freien Mannes und die Mütter ihrer Kinder zu Trickbetrügerinnen.
Denn dass diese zwei Männer, randvoll mit Adrenalin, überhaupt Daddies werden, geschieht natürlich gegen ihren Willen. Diese persönliche Katastrophe wird von ihren Frauen hinterrücks herbeigeführt. Es ist ein brutaler Angriff auf das Freiheitbedürfnis eines passionierten Tresensitzers, eine rücksichtslose Attacke auf die Karriere eines Philosophieprofessors. Was wird werden – jetzt, wo das Leben zu Ende ist?
Aber die beiden haben die Rechnung ohne ihre Kids gemacht, die sich Stück für Stück
in ihre Herzen stehlen…

Es wird höchste Zeit, die psychischen Ups und Downs des starken Geschlechts rund um Schwangerschaft, Geburt und Vaterschaft einer gründlichen Analyse zu unterziehen. Denn alles ist ausführlich untersucht und beschrieben: Jeder Rülpser der Mutter, jede Blähung des Kindes. Nur eines nicht: Die Not des Homo Sapiens Masculus in dieser Zeit des Schreckens.

Das absurde Kabarett Daddies – Schief gewickelt feiert seine Uraufführung im Rahmen des „Heimspiels 2016“ am Donnerstag, 11. Februar 2016 um 20.00 Uhr im Linzer Posthof.

*sagt Figur „Franz“ im Kabarett

TERMINE

Uraufführung am Do, 11. Februar 2016, 20.00 Uhr, Posthof, Mittlerer Saal
Fr, 12. Februar 2016, 20.00 Uhr, Posthof, Mittlerer Saal / posthof.at

Weitere Termine:

9. und 10. Februar 2017 in Lichtenberg bei Linz.

9. Juni 2017 in der Freilichtbühne Waldhausen.

14. Oktober 2017 in Scharten.

Weitere Infos: www.daddies-schief-gewickelt.at

 

Kommendes

Diese homepage ist im WERDEN! Bitte um Verständnis!

 

In Vorbereitung sind folgende Projekte:

„Romeo & Julia“ nach Shakespeare (Leitung, Regie, Übersetzung, Fassung) Juli 2017 Scheune des Stifts Wilhering.

„Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon (Leitung, Regie, Darsteller des Shakespeare), August 2017, Scheune des Stifts Wilhering.

„Götterdämmerung“ / Das Landestheater in Zeiten des Nationalsozialismus. (Projekt)

 

 

 

 

Amphitryon (Moliere)

Ab 26.11.2014  im Haupthaus des „Volkstheater Wien“!

http://www.volkstheater.at/home/spielplan/1774/Amphitryon

Regie: Joachim Rathke
Deutsch von Nora Dirisamer
Bühne: Hans Kudlich (Nestroyträger)
Kostüme: Erika Navas
Dramaturgie: Hans Mrak

Jupiter: Thomas Groß
Merkur / Naucrates / Argatiphontidas: Rafael Schuchter
Amphitryon: Roman Schmelzer
Alkmene: Martina Stilp
Sosias: Matthias Mamedof
Cleanthis / Die Nacht: Andrea Bröderbauer
Pferde, MusikerInnen, SängerInnen, BühnenarbeiterInnen, BeleuchterInnen, Sonne, Mond und Sterne: Ensemble

„Molières „Amphitryon“ wird von Joachim Rathke leichtfüßig inszeniert. In diesem Doppelspiel kommt das Ensemble rasch zur Sache und reizt zum Lachen. Ein gelungener Saisonauftakt. ( ) Ein kleiner, vergoldeter Theaterkarren steht auf der Vorstadtbühne in Meidling, im Halbrund gesäumt von glänzenden Vorhängen für schlagartige Auf- und Abgänge. Mehr bedarf’s nicht an Bühne (Hans Kudlich), nur sehr viel Herz fürs Lustspiel. „L’Illustre Théâtre De M. Molière“ steht auf dem Wagen, aus dem die Darsteller winken, während sie vorgestellt werden. ( ) Nora Dirisamers brave Übersetzung wird hier aktualisierend zugespitzt, das wirkt so wie der Slapstick belebend. ( ) Das Ensemble erwies sich zu Beginn der Tour durch die Bezirke in Hochform.“ (Die Presse)


„Im Volkstheater hat man einen guten Draht zur antiken Götterwelt. Diese Vermutung drängt sich nach Joachim Rathkes bestens gelungener Inszenierung von Molières „Amphitryon“ auf, mit der das Volkstheater in den Bezirken die Spielzeit eröffnete. Bei Molière geht es in seiner auf die Affären des Sonnenkönigs anspielenden Bearbeitung (1678) des Mythos freilich deftiger, aber keineswegs weniger tiefsinnig zu als in Kleists vielgedeutetem Schauspiel. Und Rathke verflicht Komödianterie und Klamauk mit der Verunsicherung von Menschen, die an ihrer Identität zu zweifeln beginnen. ( ) Im ausgezeichnet geführten Ensemble gibt es keine Schwachstelle: Martina Stilp begeistert als Alkmene, Thomas Groß (Jupiter) und Roman Schmelzer (Amphitryon) sind überzeugende Doppelgänger, denen Matthias Mamedof (Sosias) und Rafael Schuchter (Merkur) um nichts nachstehen. Andrea Bröderbauer bewährt sich nicht nur als Ehefrau Sosias‘, sondern auch als Nacht und am Akkordeon. (Wiener Zeitung)


„Ein wilder Spaß mit Molière. Das Glück des Volkstheaters in seiner 125er-Jubiläumssaison hält an, und im Fall der ersten Premiere in den Bezirken verdankt man es dem Linzer Joachim Rathke. Wie gut, dass er Zeit für einen Ausflug nach Wien fand, um dem Volkstheater zu einer köstlichen Inszenierung von Molières „Amphitryon“ zu verhelfen. Rathke legte, mit allem Mut zur Aktualität, ohne dass er das Stück entstellen würde, zahlreiche Abgründe der Handlung frei: Irrungen und Wirrungen des menschlichen Herzens, Pirandelleske Fragen nach Wahrheit und Identität… Das gelingt mit einem exzellenten Ensemble. (…) Sie alle danken dem Regisseur, dass hier ein alter Molière so heutig, theatergerecht und vergnüglich auf das Publikum zukommt.“ (Neues Volksblatt)