Eine Zeitreise durch die Geschichte der Burgbachmühle und Alt-Urfahrs von der Keltenzeit bis heute
Text und Erzählung: Joachim Rathke
September 2025
Die „Burgbachmühle“ liegt am Taleingang des Grabens, der über Hellmondsödt nach Zwettl an der Rodl führt. Schon in der Hallstattzeit ist eine ausgedehnte und verteidigte Fluchtburg der Kelten auf einem Höhenrücken belegt. Durch sie hindurch führte der Salzweg, der die nördlichen Gebiete (Tschechei, Slowakei, Polen) mit Salz belieferte.
Das Salz zählte auch in den folgenden Jahrtausenden zu den wichtigsten Handelsgütern, die durch dieses Tal transportiert wurden. Der Kaiser (als Monopolist des Salzes) belehnte den Talboden an das „Kloster Nonntal“, (Frauenkloster in Salzburg), um sicher zu stellen, dass die Salztransporte nicht durch Adelsgeschlechter und Klöster beinträchigt werden konnten.
Die Burgbachmühle wurde 1312 erstmals erwähnt und vereinigte eine Reihe von Handwerksbetriebe.
Die heutigen Besitzer gaben diese Zeitenwanderung in Auftrag.
