Himbeeren und Streichhölzer
von Tanztheater mit Texten von Marlen Haushofer

Posthof Linz
2011

Tanz und Rezitation: Momo Pesendorfer 

Regie: Joachim Rathke

Tanz den Krankenhaus – Tanz! ( ) Wie sich diesem Stück Weltliteratur nähern? Die linzer tänzerin und Choreografin Monika Pesendorfer nahm sich des Stoffes in einer erfrischend zeitgenössischen Umsetzung an. (Regie: Joachim Rathke). ( ) Lohn einer feinen Arbeit war ein donnernder Schlussapplaus. (Christian Pichler, OÖN, 16.02.2004)

Joachim Rathke inszeniert gekonnte Mischung aus Tanz und Rezitation der Linzerin Momo Pesendorfer. ( ) Ein Krankenbett, ein Sessel und ein offener Paravent – mit wenigen Requisiten nähert sich die junge Künstlerin den Themen der Dichterin: Entfremdung, innere Leere und zutiefst pessimistische Weltsicht, die in Haushofers wichtigstem Roman kulminierte. ( ) Besonders beeindruckend die furiose Schlusssequenz, die all die Begrenzungen und Ängste in Befreiung münden und doch vielschichtige Deutungsmöglichkeiten offen lässt. (Birgit Thek, Volksblatt, 16.02.2004)

Der Titel verrät es schon: Am meisten begeistert hat mich die Schlussszene, ein furioser, sinnlicher Walzer mit einem Krankenbett auf Rädern. Aber auch ansonsten bot die Uraufführung der Künstlerin Momo mit dem Regisseur Joachim Rathke im Linzer Posthof viele anregende Moment. (Krone, 16.02.2004)